Bertelsmann erzielt operatives Rekordergebnis und Milliardengewinn im Jahr 2016

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Berlin (ots)

   - Stärkstes organisches Umsatzwachstum seit vier Jahren 
   - Operating EBITDA erreicht Höchstwert von 2,57 Mrd. Euro 
   - Konzernergebnis mit 1,14 Mrd. Euro auf höchstem Niveau seit 2006
   - Anteil der Wachstumsgeschäfte auf 30 Prozent erhöht 
   - Digitalumsatz steigt auf 44 Prozent vom Gesamtumsatz 
   - Erlöse außerhalb Europas auf 28 Prozent gewachsen 

Die Transformation von Bertelsmann zahlt sich aus: Das internationale Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2016 das stärkste organische Umsatzwachstum seit vier Jahren, ein operatives Rekordergebnis und erneut einen Milliardengewinn. Im Ausweis blieb der Umsatz im vergangenen Jahr trotz negativer Wechselkurs- und Portfolioeffekte mit 17,0 Mrd. Euro nahezu stabil (Vorjahr: 17,1 Mrd. Euro). Das Operating EBITDA stieg auf den Rekordwert von 2,57 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,49 Mrd. Euro), obwohl Anlaufverluste für Digital- und Neugeschäfte anfielen. Das Konzernergebnis übertraf trotz eines höheren Steueraufwands den Vorjahreswert noch einmal und verbesserte sich auf 1,14 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,11 Mrd. Euro).

Die Geschäftszahlen spiegeln den Erfolg von Bertelsmann wider, wachstumsstärker, digitaler, internationaler und diversifizierter zu werden. Seit 2012 hat das Unternehmen mehr als vier Milliarden Euro in Wachstums- und Digitalgeschäfte investiert und den Umsatzbeitrag wachstumsstarker Geschäfte auf 30 Prozent erhöht (2011: 20 Prozent). In den kommenden Jahren soll dieser auf 40 Prozent steigen. Der Umsatzanteil strukturell rückläufiger Geschäfte ging dagegen in den vergangenen fünf Jahren von 16 Prozent auf rund vier Prozent zurück.

Der Umsatzanteil der Digitalaktivitäten, den Bertelsmann heute erstmals gebündelt nennt, erhöhte sich seit 2011 ebenfalls stetig: Erwirtschaftete das Unternehmen damals 30 Prozent (4,6 Mrd. Euro) seines Umsatzes digital, waren es 2016 bereits 44 Prozent bzw. 7,4 Mrd. Euro. Dabei stieg der Anteil der Digitalumsätze über alle Erlöskategorien, ob digitale Werbung, Produkte, Verbreitung, Vertrieb oder Kunden. Konkret gehört beispielsweise die RTL Group inzwischen zu den global führenden Anbietern im Bereich Online-Video, Penguin Random House verfügt über ein so großes E-Book-Portfolio wie weltweit keine andere Publikumsverlagsgruppe und Arvato ist Dienstleister für wichtige Hightech-Konzerne. Weitere Geschäftsmodelle wie die von BMG oder der Bertelsmann Education Group sind maßgeschneidert für das digitale Zeitalter. In den kommenden Jahren soll der Digitalanteil des Konzernumsatzes auf über 50 Prozent steigen.

Auch seine internationale Präsenz hat Bertelsmann in den vergangenen Jahren gestärkt: 2016 erwirtschaftete der Konzern 28 Prozent seiner Umsätze außerhalb Europas (2011: 20 Prozent). Absolut ist der Umsatz von Bertelsmann außerhalb Europas damit seit 2011 um mehr als 50 Prozent gestiegen. Neben Brasilien, Indien und China, wo Bertelsmann mit seinen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsgeschäften aktiv ist, stehen besonders die USA im Fokus der strategischen Aktivitäten. Bertelsmann strebt an, dort in Zukunft rund 30 Prozent seines Umsatzes zu erwirtschaften.

Sichtbar sind die strategischen Fortschritte seit Jahresanfang 2016 auch in einer diversifizierten Konzernstruktur mit acht Unternehmensbereichen, für die Bertelsmann heute zum ersten Mal Gesamtjahreszahlen bekannt gibt.

Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, sagte: „Bertelsmann hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Unsere Geschäftszahlen für 2016 verdeutlichen einmal mehr, dass sich der Konzernumbau bezahlt macht – so profitabel wie heute war Bertelsmann lange nicht mehr. Wir sind inzwischen erkennbar wachstumsstärker, digitaler, internationaler und diversifizierter; diese Entwicklung setzen wir fort. Hierfür werden wir bis 2020 mehrere Milliarden Euro in unsere Wachstums- und Digitalgeschäfte investieren. Bei der internationalen Expansion unserer Geschäfte setzen wir neben Brasilien, Indien und China besonders auf die USA.“

Der Umsatz von Bertelsmann blieb im Geschäftsjahr 2016 trotz negativer Wechselkurs- und Portfolioeffekte mit 17,0 Mrd. Euro nahezu stabil (Vorjahr: 17,1 Mrd. Euro). Das organische Wachstum betrug 0,9 Prozent, wobei sich die RTL Group (3,2 Prozent organisches Wachstum), Arvato (3,9 Prozent), BMG (12,8 Prozent) und die Bertelsmann Education Group (15,9 Prozent) positiv entwickelten.

Das Operating EBITDA von Bertelsmann erhöhte sich um 3,3 Prozent bzw. 83 Mio. Euro auf den Rekordwert von 2,57 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,49 Mrd. Euro) trotz Anlaufverlusten für Digital- und Neugeschäfte, die sich allein bei der Bertelsmann Education Group und der RTL Group auf insgesamt -71 Mio. Euro beliefen. Zum Ergebnisanstieg trugen unter anderem die RTL Group, BMG, Arvato sowie der Online-Bildungsanbieter Relias Learning bei. Die EBITDA-Marge übertraf mit 15,1 Prozent (Vorjahr: 14,5 Prozent) noch einmal das hohe Niveau des Vorjahres.

Das Konzernergebnis erreichte den höchsten Wert seit zehn Jahren und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr trotz höherer Steuerbelastungen um 2,6 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,11 Mrd. Euro). Gründe für die positive Entwicklung sind das höhere operative Ergebnis sowie geringere Belastungen aus Sondereinflüssen gegenüber 2015.

Thomas Rabe betonte, dass Bertelsmann 2016 in allen vier strategischen Stoßrichtungen – Stärkung der Kerngeschäfte, digitale Transformation, Ausbau von Wachstumsplattformen und Expansion in Wachstumsregionen – deutlich vorangekommen sei.

So wurden die Kerngeschäfte unter anderem durch den weiteren Ausbau der Senderfamilien bei der RTL Group gestärkt; die Mediengruppe RTL Deutschland sicherte sich außerdem die Übertragungsrechte für 28 Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft. Penguin Random House erzielte weltweit kreative Erfolge. Zu den meistverkauften Büchern gehörten der Thriller „The Girl on The Train“ von Paula Hawkins sowie „Me Before You“ und „After You“ von Jojo Moyes. Gruner + Jahr formierte mit Territory den führenden Content-Communication-Dienstleister Deutschlands, gründete gemeinsam mit dem Landwirtschaftsverlag die Deutsche Medien Manufaktur und bildete zusammen mit der Mediengruppe RTL Deutschland die Ad Alliance.

Auch bei der digitalen Transformation seiner Geschäfte machte Bertelsmann im vergangenen Jahr Fortschritte: Die Video-on-Demand-Angebote, Web-Produktionen und -Kanäle sowie Multichannel-Netzwerke der RTL Group verzeichneten 2016 insgesamt 274 Milliarden Onlinevideo-Abrufe – ein Zuwachs von 161 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durch die Übernahme des Onlinevideo-Vermarkters Smartclip stärkte die Gruppe ihre Position als Vermarkter digitaler Videowerbung in Europa. Penguin Random House erweiterte sein E-Book-Angebot auf mehr als 128.000 Titel. Gruner + Jahr erwirtschaftete in seinen Kernmärkten Deutschland und Frankreich einen hohen Anteil seiner Erlöse mit digitalen Angeboten, baute die digitale Werbevermarktung aus und übernahm in Frankreich einen der führenden Bewegtbild-Anbieter des Landes, die Groupe Cerise. Darüber hinaus erzielten die Websites von „Stern“, „Brigitte“ und „Gala“ jeweils Reichweitenrekorde. Arvato wuchs als Dienstleister für Unternehmen aus den Bereichen IT und Hightech. Die verschiedenen Unternehmen und Redaktionen von Bertelsmann erreichen über ihre Social-Media-Kanäle inzwischen kumuliert rund 1,6 Mrd. Follower auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube.

Erfolgreich gestaltete sich auch der Ausbau der Wachstumsplattformen: Fremantle Media stärkte seine Position durch mehrere neue Beteiligungen und Zukäufe, unter anderem übernahm die RTL-Group-Tochter das auf Unterhaltung, Scripted Reality und Drama spezialisierte Unternehmen Abot Hameiri aus Israel. Die Gruppe war darüber hinaus mit diversen Produktionen wie „Deutschland 83“ und „The Young Pope“ international erfolgreich. BMG erwarb unter anderem eine Mehrheitsbeteiligung am ARC-Music-Verlagskatalog und verzeichnete mit dem Signing von „Pink Floyd“-Legende Roger Waters einen der prominentesten Deals der Musikindustrie. Arvato SCM Solutions baute sein weltweites Logistiknetzwerk aus und erzielte diverse Vertriebserfolge; der Geschäftsbereich Arvato Financial Solutions verzeichnete eine positive Geschäftsentwicklung. Im Bildungsbereich stärkte Bertelsmann seine Tochter Relias Learning: Der Online-Bildungsanbieter akquirierte sechs Unternehmen und expandierte sowohl nach Europa als auch nach China. Der E-Learning-Anbieter Udacity weitete sein Geschäft ebenfalls international aus und ist mit seinen Nanodegree-Programmen nun unter anderem in Deutschland, Brasilien, China und Indien aktiv.

Auch seine geschäftlichen Aktivitäten in Wachstumsregionen erweiterte Bertelsmann im vergangenen Jahr, unter anderem baute BMG in China seine Zusammenarbeit mit dem Partner Alibaba Music aus, der Musiksparte der bekannten E-Commerce-Plattform. Der Fonds Bertelsmann Asia Investments (BAI) beteiligte sich an 27 neuen Start-ups und leistete durch Gewinne aus Beteiligungsverkäufen einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis. In Indien und Brasilien tätigte Bertelsmann ebenfalls mehrere Start-up-Investitionen, unter anderem in das indische FinTech-Unternehmen Lendingkart und die brasilianische NRE Education Group.

Bernd Hirsch, Finanzvorstand von Bertelsmann, sagte: „Wir haben die solide finanzielle Position des Unternehmens im vergangenen Jahr weiter gestärkt. Bertelsmann verfügt über eine starke operative Mittelfreisetzung, eine hohe Eigenkapitalquote und stabile Ratings. Dies bietet uns den Freiraum, die strategische Transformation weiter kraftvoll voranzutreiben.“

Der fortgeführte Geschäftsausbau resultierte auch 2016 in einem hohen Investitionsvolumen: Einschließlich übernommener Finanzschulden investierte Bertelsmann im vergangenen Jahr 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Der Konzern akquirierte unter anderem die Unternehmen Smartclip und Groupe Cerise sowie diverse TV-Produktions-, Musik- und Bildungsgeschäfte. Dazu kamen Investitionen in Musikkataloge sowie Filmrechtepakete. Außerdem beteiligte sich Bertelsmann im vergangenen Jahr an 43 neuen Start-ups, seit 2012 hat das Unternehmen allein über seine vier Investmentfonds mehr als 500 Mio. Euro in internationale Jungunternehmen investiert.

Aufgrund des gestiegenen Konzernergebnisses erhöhten sich das Eigenkapital von Bertelsmann noch einmal auf 9,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 9,4 Mrd. Euro). Die Eigenkapitalquote erreichte 41,6 Prozent (Vorjahr: 41,2 Prozent).

Die Nettofinanzschulden reduzierten sich auf 2,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,8 Mrd. Euro). Die weiter gefassten wirtschaftlichen Schulden erhöhten sich dagegen zum 31. Dezember 2016 auf 5,9 Mrd. Euro nach 5,6 Mrd. Euro im Vorjahr. Grund für den Anstieg sind vor allem gestiegene Pensionsrückstellungen aufgrund eines gesunkenen Diskontierungszinssatzes. Der bereinigte Operating Free Cash Flow betrug 1,80 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,56 Mrd. Euro).

Die Mitarbeiter werden an den erzielten Erfolgen beteiligt: Sie erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr Gewinn- und Erfolgsbeteiligungen in Höhe von insgesamt 105 Mio. Euro (Vorjahr: 95 Mio. Euro).

Für den Bertelsmann Genussschein 2001 (ISIN DE0005229942) werden am 15. Mai 2017 gemäß den Genussscheinbedingungen erneut 15 Prozent auf den Grundbetrag ausgeschüttet. Die Ausschüttung für den Genussschein 1992 (ISIN DE0005229900) wird bei 8,09 Prozent (Vorjahr: 7,99 Prozent) liegen.

Bernd Hirsch weiter: „Aufgrund unseres verbesserten Wachstumsprofils sind wir für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. Wir rechnen mit einem höheren Umsatz sowie einer weiterhin hohen operativen Profitabilität. Unser Konzernergebnis sollte zum dritten Mal in Folge die Milliarden-Grenze übersteigen.“

Weitere Eckwerte:

Sondereinflüsse

Die Sondereinflüsse reduzierten sich im Geschäftsjahr 2016 auf -139 Mio. Euro nach -191 Mio. Euro im Vorjahr. Neben verringerten Restrukturierungsaufwendungen leistete Bertelsmann Investments durch Veräußerungsgewinne von Beteiligungen einen positiven Beitrag.

Cashflow

Im Berichtszeitraum wurde ein Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,95 Mrd. Euro generiert (Vorjahr: 1,60 Mrd. Euro). Der bereinigte Operating Free Cash Flow betrug 1,80 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,56 Mrd. Euro), die bereinigte Cash Conversion Rate lag bei 93 Prozent (Vorjahr: 83 Prozent).

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2016 erhöhte sich auf 23,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 22,9 Mrd. Euro). Die liquiden Mittel stiegen auf 1,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Das Eigenkapital verzeichnete einen Anstieg auf 9,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 9,4 Mrd. Euro), dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 41,6 Prozent (Vorjahr: 41,2 Prozent).

Investitionen

Die Gesamtinvestitionen einschließlich übernommener Finanzschulden betrugen 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Bertelsmann akquirierte unter anderem den Onlinevideo-Vermarkter Smartclip, das digitale Medienunternehmen Groupe Cerise sowie diverse TV-Produktions- und Bildungsgeschäfte. Das Gros weiterer Investitionen entfiel auf Sachanlagen bei Arvato, den Erwerb von Filmrechten bei der RTL Group sowie von Musikkatalogen bei BMG. Dazu kamen Fonds-Investitionen in verschiedene Start-ups.

Mitarbeiter

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte der Konzern weltweit 116.434 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 absolvierten 1.225 Personen eine Berufsausbildung in den inländischen Bertelsmann-Unternehmen.

Unternehmensbereiche

RTL Group

Die RTL Group verzeichnete eine positive Geschäftsentwicklung mit erneutem Umsatz- und Ergebniswachstum.

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BLB NRW-Neubauten IA und IB an der Ruhr-Universität liegen im Zeit- und Kostenplan

Bochum (ots) – Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Dortmund errichtet wie geplant die Gebäude IA und IB bis Mitte 2018 und hält die Baukosten ein.

„Nach jetzigem Projektstand läuft alles, wie wir es geplant haben“, bestätigt Gunnar Hertzfeldt, der Projektverantwortliche des BLB NRW Dortmund. „Wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt, werden wir den neuen Gebäudekomplex IA-IB wie vereinbart Mitte 2018 an die Ruhr-Uni Bochum übergeben und die Baukosten einhalten. Dann wird der RUB eine Mietfläche von rund 43.000 Quadratmetern für ihre Forschung und Lehre zur Verfügung stehen – das entspricht etwa 300 Einfamilienhäusern.“

Die Rohbauten des Gesamtkomplexes sind bereits komplett fertiggestellt und wurden im Januar 2017 bauaufsichtlich abgenommen. Gunnar Hertzfeldt erläutert das Gebäude IA, an dem zur Zeit die Fassade montiert wird. Sie besteht aus geschosshohen Fassadenelementen, die zuvor im Werk produziert wurden und jetzt mit einem Kran am Rohbau angebracht werden. Die Fassadenarbeiten sind bereits bis ins 6. Obergeschoss fortgeschritten. Auch der Innenausbau startet in den unteren Etagen des Gebäudes IA.

Das Gebäude IB ist im Bauablauf schon etwas weiter als IA. Die IB-Fassade ist bis auf die Öffnung für den Baustellenaufzug bereits vollständig geschlossen. Dort ist der Innenausbau in den unteren Etagen sogar in vollem Gang mit Estrich-, Trockenbau- und Innenputzarbeiten. In allen Etagen läuft auch die Montage der Leitungen für die Technische Gebäudeausrüstung.

Die Fakultät für Geowissenschaften mit dem Institut Geologie, Mineralogie und Geophysik und dem Geografischen Institut sowie die Fakultäten für Mathematik und für Psychologie werden dann ab Mitte 2018 in die neuen Gebäude einziehen.

IA und IB im Rückblick: Zwei Urgebäude entstehen neu

Seit der Grundsteinlegung im Mai 2016 errichtet der BLB NRW Dortmund die Gebäude IA und IB neu. IA und IB sind die Urgebäude der Ruhr-Universität: Sie waren 1965 die ersten fertigen Gebäude auf dem Campus. Der BLB hat sie bis September 2015 im Rahmen der Schadstoffsanierung zurückgebaut. Nun werden IA und IB in gleicher Form und Höhe wieder aufgebaut – in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde der Bezirksregierung Arnsberg. Mit ihrer Architektursprache werden sich IA und IB harmonisch in das Bild der benachbarten Gebäude einfügen, die bereits modernisiert oder neu gebaut sind.

Über den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW):

Der BLB NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4100 Gebäuden, einer Mietfläche von etwa 10,5 Millionen Quadratmetern und jährlichen Mieterlösen von rund 1,3 Milliarden Euro verwaltet der BLB NRW eines der größten und anspruchsvollsten Immobilienportfolios Europas. Seine Dienstleitung umfasst unter anderem die Bereiche Entwicklung und Planung, Bau und Modernisierung sowie Bewirtschaftung und Verkauf von technisch und architektonisch hoch komplexen Immobilien.

Der BLB NRW versteht sich als Vorbild für ein zukunftsfähiges Immobilienmanagement. In der partnerschaftlichen und transparenten Zusammenarbeit mit seinen Kunden – Hochschulen, Finanzverwaltung, Polizei, Justiz und Justizvollzug – setzt der BLB NRW die bau- und klimapolitischen Ziele des Landes um. Darüber hinaus plant und realisiert er die zivilen und militärischen Baumaßnahmen des Bundes in Nordrhein-Westfalen.

Mit mehr als 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in sieben Niederlassungen und zahlreichen Kunden- und Projektbüros ist der BLB NRW ein starker und verlässlicher Partner. 96 Prozent seiner Projekte schließt er kostensicher ab. Als Berater mit großer Expertise ermöglicht der BLB NRW dem Land eine effiziente Flächennutzung, trägt damit zur Haushaltsentlastung bei und leistet somit einen elementaren Beitrag für ein lebenswertes NRW.

Pressekontakt:

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Dortmund
Jörg Fallmeier
Telefon: +49 231 99535-250
E-Mail: Joerg.Fallmeier@blb.nrw.de
www.blb.nrw.de

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Diebold Nixdorf-Chef Mattes sieht Banken erst am Anfang eines massiven Umbruchs

Berlin (ots) – Alles, was nicht Kerngeschäft der Banken ist, wird auf Sicht ausgelagert werden / Bargeld hat regional sehr unterschiedliche Bedeutung / In den USA und Deutschland will bislang kaum jemand auf Cash verzichten

Berlin, 21. März 2017 – Der Transformationsprozess der Banken steckt noch in den Anfängen. Diese Auffassung vertritt der CEO von Diebold Nixdorf, Andy Mattes, im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin ‚Capital‘ (Ausgabe 4/2017, EVT 23. März): „Wir stehen hier wirklich erst ganz am Anfang einer Entwicklung, eines massiven Umbruchs.“ Er habe selten eine Branche gesehen, die sich so sehr verändert wie im Moment die Finanzbranche. Er sei davon überzeugt, dass die Banken „alles, was nicht Kerngeschäft ist oder was sich automatisieren lässt, langfristig auslagern werden“. Mattes verglich diesen Prozess mit den Entwicklungen, die die IT in den Unternehmen genommen hat. Heute betreibe kaum ein Konzern beispielsweise noch seinen eigenen Mail-Server.

Mattes, der die Funktion seines Unternehmens, das erst kürzlich aus der Fusion von Diebold und Wincor Nixdorf hervorgegangen ist, als Dienstleister zwischen Banken, Händlern und Konsumenten beschreibt, hat eine spezifische Sichtweise auf die Rolle des Geldes: „Für uns und unsere Kunden ist es Nebensache, wie man Geld erhält. Geld ist nicht mehr nur Cash oder Banküberweisung, es gibt unendlich viele Möglichkeiten zu bezahlen.“ Die Bedeutung des Bargelds und die Funktionen des Bankautomaten entwickeln sich dem Diebold Nixdorf-Manager zufolge je nach Region sehr unterschiedlich: „Die Skandinavier sind sehr weit, die verabschieden sich von Scheinen und Münzen. In den USA und Deutschland werden die Leute nicht so schnell komplett auf Cash verzichten.“

Pressekontakt:

Horst von Buttlar, Chefredaktion 'Capital',
Telefon: 030/220 74-5101
E-Mail: chefredaktion@capital.de
www.capital.de

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Ausgezeichnet: Die besten Arbeitgeber der ITK-Branche 2017

Hannover / Köln / München (ots) – Die Gewinner des aktuellen Great Place to Work® Wettbewerbs «Beste Arbeitgeber in der ITK 2017» stehen fest. 65 ITK-Unternehmen wurden jetzt auf der CeBIT 2017 für ihre besondere Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber ausgezeichnet; differenziert nach fünf Größenklassen. Spitzenreiter des aktuellen Rankings der besten Arbeitgeber der ITK-Branche sind in diesem Jahr der Softwaredienstleister Vector Informatik aus Stuttgart und – alle aus München – der Softwarehersteller Adobe Deutschland, die IT-Beratung MaibornWolff, die Softwarefirma QAware und die IT-Beratung Pentland Firth Software (jeweils Platz 1 in ihren Größenklassen).

Insgesamt hatten sich 126 ITK-Unternehmen mit rund 25.000 Beschäftigten an der aktuellen Runde des bundesweiten Wettbewerbs «Beste Arbeitgeber in der ITK 2017» beteiligt. Sie stellten sich freiwillig auf den unabhängigen Arbeitgeber-Prüfstand und dem repräsentativen Urteil ihrer eigenen Mitarbeitenden. 65 Unternehmen erfüllten die Auszeichnungskriterien und platzierten sich auf der diesjährigen Beste-Arbeitgeber-Liste der ITK-Branche.

Komplette Liste «Beste Arbeitgeber ITK 2017» mit allen ausgezeichneten Unternehmen(PDF): https://goo.gl/12ZPqL

Fotos der Preisverleihung vom 20. März 2017 auf der CeBIT in Hannover: https://goo.gl/yldbvy

Gemeinsame Initiatoren des 2012 ins Leben gerufenen Branchenwettbewerbs «Beste Arbeitgeber in der ITK» sind das Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work®, der Digitalverband Bitkom und die Fachzeitschrift Computerwoche. Die Auszeichnung der besten Arbeitgeber der ITK-Branche fand bereits zum 5. Mal statt (jährlich seit 2013). Dachwettbewerb ist der branchenübergreifende Wettbewerb «Deutschlands Beste Arbeitgeber», dessen diesjährige Gewinner kürzlich in Berlin ausgezeichnet wurden.

Das zeichnet die Gewinner des Wettbewerbs «Beste Arbeitgeber in der ITK 2017» aus

91 Prozent der Beschäftigten der ausgezeichneten Unternehmen sagen beispielsweise, ihre Firma sei im Ganzen ein sehr guter Arbeitsplatz; in „normalen“ ITK-Unternehmen tun dies hierzulande lediglich 71 Prozent. Auch in puncto kompetentes Führungsverhalten (85% vs. 62%), ausreichende Anerkennung guter Arbeitsleistungen (78% vs. 44%), gute Unterstützung der beruflichen Entwicklung (79 % vs. 47%), aktive betriebliche Gesundheitsförderung (77% vs. 38%), gemeinsam an einem Strang ziehen (83 % vs. 50%) und als Mitarbeitender gerne zur Arbeit kommen (88% vs. 61%) – sowie in vielen weiteren Bereichen der Arbeitsplatzkultur – liegen «Beste Arbeitgeber in der ITK 2017» weit über dem Branchendurchschnitt. Die Bestwerte der topplatzierten ITK-Unternehmen liegen sogar noch höher.

Daher auch wenig verwunderlich: 87 Prozent der Angestellten der diesjährigen Wettbewerbssieger sind bereit, ihr eigenes Unternehmen als Arbeitgeber weiterzuempfehlen; bei „durchschnittlichen“ Arbeitgebern der ITK-Branche ist dies nur zu 62 Prozent der Fall.

„Die Auszeichnung steht für besondere Leistungen der Unternehmen bei der Gestaltung einer wertebasierten Arbeitsplatzkultur, die von einem hohen Maß an Vertrauen, Wertschätzung, Unterstützung, Stolz und Teamgeist in der Zusammenarbeit geprägt ist“, sagt Andreas Schubert, Geschäftsführer beim deutschen Great Place to Work® Institut. „Gute und attraktive Arbeitgeber der ITK-Branche profitieren von stärkerer Motivation und Bindung ihrer Mitarbeitenden, von signifikant niedrigeren Krankenständen und geringeren Fluktuationsraten. Insgesamt sind diese innovationsstärker und wirtschaftlich erfolgreicher und haben zudem auch deutliche Vorteile bei der Gewinnung neuer Fachkräfte und Nachwuchstalente.“

Überblick zu «Beste Arbeitgeber in der ITK 2017»: https://goo.gl/ZX1nDq

Weltweit größte Arbeitgeberuntersuchung ihrer Art – Bewertungsgrundlagen und Hintergrund

Die Untersuchungen von Great Place to Work® zur Qualität und Attraktivität von Arbeitgebern sind national wie international die größten und bedeutendsten ihrer Art. Sie messen mit zuverlässigen, transparenten und vergleichbaren Maßstäben. Bewertungsgrundlage im offenen Branchenwettbewerb «Beste Arbeitgeber in der ITK» sind repräsentative Mitarbeiterbefragungen zur erlebten Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität in den teilnehmenden Unternehmen sowie eine Befragung des Managements zu förderlichen Maßnahmen und Angeboten der Personalarbeit (Kultur Audit).

Die unter Anonymitätsschutz durchgeführten Mitarbeiterbefragungen umfassen über 60 Einzelfragen zu zentrale Arbeitsplatzthemen wie: Glaubwürdigkeit und Fairness der Führung, Vertrauen und Teamgeist in der Zusammenarbeit, persönlich erlebte Wertschätzung, Partizipation und Teilhabe, Förderung der beruflichen Entwicklung, Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, Gesundheitsförderung, Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen insgesamt sowie Bindung an den Arbeitgeber.

Im Rahmen des Kultur Audits werden die Maßnahmen der Unternehmen zur Förderung und Unterstützung der Beschäftigten beurteilt (Sozialleistungen, Weiterbildungsangebote, Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf & Familie, soziale Integration, betriebliche Gesundheitsförderung etc.).

Die beiden international validierten Benchmarking-Instrumente werden im Verhältnis von 2:1 gewichtet; das unmittelbare, repräsentative Urteil der Beschäftigten der Unternehmen steht also im Vordergrund. Die im Gesamtvergleich besten Unternehmen erhalten das international anerkannte Great Place to Work® Qualitätssiegel. Unabhängig von einer Platzierung unter den besten Arbeitgebern erhält jedes teilnehmende Unternehmen im Rahmen der Benchmark-Befragung eine differenzierte Standortbestimmung mit wichtigen Vergleichsdaten und Impulsen für die kontinuierliche Weiterentwicklung als guter und attraktiver Arbeitgeber.

Anmeldung zum Folgewettbewerb ab sofort möglich

Zum Folgewettbewerb «Beste Arbeitgeber in der ITK» können sich interessierte Unternehmen ab sofort anmelden unter: www.greatplacetowork.de. Mitmachen können ITK-Unternehmen aller Größen und jeder Art (Mindestgröße: ab 10 Beschäftigte in Deutschland). Die Teilnahme an den Benchmark-Befragungen ist auch ohne Wettbewerbsteilnahme möglich (Teilnahme außer Konkurrenz). Darüber hinaus ist eine Teilnahme an den verschiedenen länderspezifischen Wettbewerben von Great Place to Work® möglich sowie am branchenübergreifenden Dachwettbewerb «Deutschlands Beste Arbeitgeber» (Teilnahme Unternehmen ab 50 Beschäftigte).

Über Great Place to Work®

Great Place to Work® ist ein internationales Forschungs- und Beratungsnetzwerk, das Unternehmen in rund 50 Ländern weltweit bei der Entwicklung einer vertrauensvollen und leistungsstarken Arbeitsplatzkultur unterstützt. Glaubwürdige und faire Führung, aktive Förderung und Unterstützung der Mitarbeitenden sowie eine in hohem Maße von Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägte Zusammenarbeit steht dabei im Mittelpunkt.

Neben individuellen Analyse- und Beratungsangeboten zur Standortbestimmung und Weiterentwicklung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität, ermittelt das Institut im Rahmen offener überregionaler, regionaler und branchenspezifischer Benchmark-Wettbewerbe in Zusammenarbeit mit namhaften Partnern regelmäßig sehr gute Arbeitgeber und stellt diese der Öffentlichkeit vor. Das deutsche Great Place to Work® Institut wurde 2002 gegründet und beschäftigt am Standort Köln 80 Mitarbeitende.

Weitere Informationen: www.greatplacetowork.de.

Kontakt: Great Place to Work® Deutschland, Hardefuststraße 7, 50677 Köln, Telefon: 0221 – 93 33 5-0, E-Mail: info@greatplacetowork.de

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Kommunikations- und Pressebüro
Ansgar Metz

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BLB NRW-Neubauten IA und IB an der Ruhr-Universität liegen im Zeit- und Kostenplan

Bochum (ots) – Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Dortmund errichtet wie geplant die Gebäude IA und IB bis Mitte 2018 und hält die Baukosten ein.

„Nach jetzigem Projektstand läuft alles, wie wir es geplant haben“, bestätigt Gunnar Hertzfeldt, der Projektverantwortliche des BLB NRW Dortmund. „Wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt, werden wir den neuen Gebäudekomplex IA-IB wie vereinbart Mitte 2018 an die Ruhr-Uni Bochum übergeben und die Baukosten einhalten. Dann wird der RUB eine Mietfläche von rund 43.000 Quadratmetern für ihre Forschung und Lehre zur Verfügung stehen – das entspricht etwa 300 Einfamilienhäusern.“

Die Rohbauten des Gesamtkomplexes sind bereits komplett fertiggestellt und wurden im Januar 2017 bauaufsichtlich abgenommen. Gunnar Hertzfeldt erläutert das Gebäude IA, an dem zur Zeit die Fassade montiert wird. Sie besteht aus geschosshohen Fassadenelementen, die zuvor im Werk produziert wurden und jetzt mit einem Kran am Rohbau angebracht werden. Die Fassadenarbeiten sind bereits bis ins 6. Obergeschoss fortgeschritten. Auch der Innenausbau startet in den unteren Etagen des Gebäudes IA.

Das Gebäude IB ist im Bauablauf schon etwas weiter als IA. Die IB-Fassade ist bis auf die Öffnung für den Baustellenaufzug bereits vollständig geschlossen. Dort ist der Innenausbau in den unteren Etagen sogar in vollem Gang mit Estrich-, Trockenbau- und Innenputzarbeiten. In allen Etagen läuft auch die Montage der Leitungen für die Technische Gebäudeausrüstung.

Die Fakultät für Geowissenschaften mit dem Institut Geologie, Mineralogie und Geophysik und dem Geografischen Institut sowie die Fakultäten für Mathematik und für Psychologie werden dann ab Mitte 2018 in die neuen Gebäude einziehen.

IA und IB im Rückblick: Zwei Urgebäude entstehen neu

Seit der Grundsteinlegung im Mai 2016 errichtet der BLB NRW Dortmund die Gebäude IA und IB neu. IA und IB sind die Urgebäude der Ruhr-Universität: Sie waren 1965 die ersten fertigen Gebäude auf dem Campus. Der BLB hat sie bis September 2015 im Rahmen der Schadstoffsanierung zurückgebaut. Nun werden IA und IB in gleicher Form und Höhe wieder aufgebaut – in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde der Bezirksregierung Arnsberg. Mit ihrer Architektursprache werden sich IA und IB harmonisch in das Bild der benachbarten Gebäude einfügen, die bereits modernisiert oder neu gebaut sind.

Über den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW):

Der BLB NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4100 Gebäuden, einer Mietfläche von etwa 10,5 Millionen Quadratmetern und jährlichen Mieterlösen von rund 1,3 Milliarden Euro verwaltet der BLB NRW eines der größten und anspruchsvollsten Immobilienportfolios Europas. Seine Dienstleitung umfasst unter anderem die Bereiche Entwicklung und Planung, Bau und Modernisierung sowie Bewirtschaftung und Verkauf von technisch und architektonisch hoch komplexen Immobilien.

Der BLB NRW versteht sich als Vorbild für ein zukunftsfähiges Immobilienmanagement. In der partnerschaftlichen und transparenten Zusammenarbeit mit seinen Kunden – Hochschulen, Finanzverwaltung, Polizei, Justiz und Justizvollzug – setzt der BLB NRW die bau- und klimapolitischen Ziele des Landes um. Darüber hinaus plant und realisiert er die zivilen und militärischen Baumaßnahmen des Bundes in Nordrhein-Westfalen.

Mit mehr als 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in sieben Niederlassungen und zahlreichen Kunden- und Projektbüros ist der BLB NRW ein starker und verlässlicher Partner. 96 Prozent seiner Projekte schließt er kostensicher ab. Als Berater mit großer Expertise ermöglicht der BLB NRW dem Land eine effiziente Flächennutzung, trägt damit zur Haushaltsentlastung bei und leistet somit einen elementaren Beitrag für ein lebenswertes NRW.

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Verschärfter ADAC EcoTest: auch Benziner mit zu hohen FeinstaubwertenTatsächliche Emissionswerte oftmals fernab der GrenzwerteEuro-5-Diesel teilweise sauberer als Euro-6-Fahrzeuge

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Verschärfter ADAC EcoTest: auch Benziner mit zu hohen Feinstaubwerten / Tatsächliche Emissionswerte oftmals fernab der Grenzwerte / Euro-5-Diesel teilweise sauberer als Euro-6-Fahrzeuge
Verschärfter ADAC EcoTest: auch Benziner mit zu hohen Feinstaubwerten / Tatsächliche Emissionswerte oftmals fernab der Grenzwerte / Euro-5-Diesel teilweise sauberer als Euro-6-Fahrzeuge. Die besten und schlechtesten Modelle im neuen ADAC EcoTest. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für …

München (ots) – Alarmierende Ergebnisse im neuen ADAC EcoTest: Von 38 getesteten Diesel-Pkw überzeugen in der realitätsnahen Messung tatsächlicher Schadstoff-Ausstöße lediglich der Mercedes E220 d 9G-Tronic und der BMW 118d Urban Line Steptronic. Sie schaffen es mit jeweils vier „Umweltsternen“ als einzige Dieselfahrzeuge in die Gruppe der empfehlenswerten Autos.

Entscheidend für das schlechte Abschneiden der Dieselmodelle ist das teilweise deutliche Überschreiten der gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide. Im bisher gravierendsten Fall stößt der Renault Capture dCi 90 im ADAC EcoTest durchschnittlich 725 mg/km an Stickoxid aus und überschreitet den Grenzwert damit um mehr als 900 Prozent. Nicht immer sind neueste Modelle sauberer, im Gegenteil: In einigen Fällen weisen moderne Euro-6-Fahrzeuge nach dem ADAC EcoTest höhere Emissionswerte auf als diejenigen der Klasse Euro 5. Dieses Ergebnis ist vor allem vor dem Hintergrund drohender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Innenstädten von Bedeutung.

Während die Mehrheit der Diesel zu hohe Stickoxidemissionen aufweist, zeigen viele Benzin-Direkteinspritzer unter verschärften Testbedingungen einen deutlich zu hohen Ausstoß an Feinstaub. Davon sind nicht nur stark motorisierte Benziner wie beispielsweise der Ford Focus RS betroffen, sondern auch beliebte Volumenmodelle wie der VW Tiguan 1.4 TSI oder der Opel Corsa 1.0 Turbo ecoFlex Edition. Diese Fahrzeuge können in puncto Umweltverträglichkeit kaum punkten. Beim Opel wurden zudem erstmals erhöhte Stickoxid-Emissionen festgestellt, was bisher bei Benzinern kein Thema war.

Nach Ansicht des ADAC entsprechen die eingesetzten Abgassysteme der meisten Benziner- und Dieselmodelle nicht dem Stand des technisch Machbaren. „Viele Autofahrer sind wegen der Abgasmanipulationen und drohender Fahrverbote stark verunsichert. Wir bieten mit einem verschärften ADAC EcoTest Orientierung, wenn es um die tatsächlichen Schadstoffemissionen und realitätsnahe Verbrauchsangaben geht“, so Thomas Burkhardt, Vizepräsident für Technik beim ADAC. „Bedauerlich ist, dass die Hersteller weiterhin viel zu wenig unternehmen, um längst vorhandene Emissionstechnologien für einen effektiven Schutz der Umwelt in ihren Fahrzeugen einzusetzen.“

Die vorderen Plätze beim ADAC EcoTest belegen derzeit Elektro- und Hybridfahrzeuge (BMW i3, Toyota Prius 1.8 Hybrid Executive, Nissan Leaf Acenta). Auch das Brennstoffzellenauto Toyota Mirai bekommt die Höchstnote. Fünf Pkw mit Benzinantrieb erreichten vier Sterne und sind damit ebenfalls empfehlenswert. Sauberster Benziner ist der Suzuki Ignis 1.2 SHVS Comfort+. Von den drei untersuchten Plug-in-Hybriden, also einer Kombination aus Benzinantrieb und externer Stromlademöglichkeit, erhält kein Fahrzeug eine Empfehlung.

Pkw werden beim ADAC realitätsnäher geprüft als dies Hersteller und staatliche Institutionen tun. Neben aktualisierten Fahrzyklen und verschärften Bewertungsmaßstäben gibt es eine weitere wesentliche Neuerung: Autos, die auf dem Prüfstand eine Empfehlung erreichen – also mit vier oder fünf Umweltsternen ausgezeichnet werden – müssen sich zusätzlichen Abgasmessungen auf der Straße (Real Driving Emissions) stellen.

Die ausführlichen Ergebnisse aller im ADAC EcoTest getesteten Modelle finden sich unter www.adac.de/ecotest

Pressekontakt:

ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Christian Buric
Tel.: +49 (0)89 7676 3866
E-Mail: christian.buric@adac.de

  Nachrichten

Drei Steuertipps für Hundebesitzer

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Drei Steuertipps für Hundebesitzer
Drei Steuertipps für Hundebesitzer. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/69585 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V./VLH“

Neustadt a. d. W. (ots) – Bello, Hasso, Waldi & Co.: Die Deutschen lieben ihre Hunde. Dass sie mit den Vierbeinern auch noch Steuern sparen können, wissen allerdings die Wenigsten. Wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist, zeigt die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH). Drei Steuerspartipps für Hundefreunde.

1. Professionelle Hundebetreuung von der Steuer absetzen

Füttern und Fellbürsten, Ausführen und Austoben: Wer sich für die Versorgung, Betreuung oder Pflege seines Hundes professionelle Hilfe ins Haus holt, kann in der Regel einen Teil der Ausgaben von der Steuer absetzen. Das Stichwort lautet hier: haushaltsnahe Dienstleistungen.

Dabei handelt es sich um Tätigkeiten, die im Haushalt regelmäßig anfallen und normalerweise von einem Haushaltsmitglied erledigt werden könnten. Wenn dafür ein professioneller, also gewerblich angemeldeter Anbieter – etwa ein Hundesitter – in die eigenen vier Wände kommt, handelt es sich um haushaltsnahe Dienstleistungen. Für diese gilt, steuerlich gesehen, Folgendes:

   - 20 Prozent der jeweils anfallenden Anfahrts-, Arbeits- und 
     Lohnkosten können geltend gemacht werden.
   - Dabei ist der jährlich abziehbare Gesamtbetrag allerdings auf 
     4.000 Euro begrenzt.
   - Materialkosten werden nicht berücksichtigt, weshalb es ratsam 
     ist, die verschiedenen Kostenarten in der Rechnung getrennt 
     ausweisen zu lassen. 

Generell liegt die Betonung bei den haushaltsnahen Dienstleistungen ganz klar auf dem ersten Wort. Das heißt, die Pflege und Betreuung des Tieres muss hauptsächlich im Haushalt des Hundebesitzers angesiedelt sein, also in dessen Haus oder Wohnung bzw. auf dessen Grundstück. Die Unterbringung in einem Hundehotel akzeptiert das Finanzamt folglich nicht.

Aber was gilt für den Gassi-Service? Kann ich den Hundesitter noch von der Steuer absetzen, wenn dieser regelmäßig mit dem Tier nach draußen geht und das Grundstück des Halters verlässt? Die Antwort lautet: Ja, unter Umständen. Ist der Gassi-Service Teil eines umfassenderen Betreuungsangebots, dessen Tätigkeiten – etwa das Füttern, Pflegen und Aufpassen – vor allem im Haushalt des Hundehalters erledigt werden, so lässt sich das Gesamtpaket in der Steuererklärung angeben. Handelt es sich hingegen um einen reinen Abhol-und-Zurückbring-Dienst ohne haushaltsnahe Zusatzleistungen, ist ein Steuerabzug nicht möglich.

Und noch etwas ist zu beachten: Wie bei allen haushaltsnahen Dienstleistungen sind für das Finanzamt zwei Nachweise wichtig: die Rechnung des jeweiligen Dienstleisters sowie der Überweisungsbeleg, der beweist, dass die Rechnung beglichen wurde. Barzahlungen werden nicht anerkannt.

2. Hundefriseur beim Finanzamt geltend machen

Eine Besonderheit ergibt sich für Hundefriseure: Wer seinen Liebling in den Hundesalon bringt und ihn dort scheren oder trimmen lässt, kann die entstehenden Kosten nicht von der Steuer absetzen, da es sich um keine haushaltsnahe Dienstleistung handelt. Wenn allerdings der Hundepfleger und -verschönerer in die Wohnung des Halters kommt, kann das steuerlich berücksichtigt werden. In diesem Fall greifen alle Regeln und Vorgaben, die für haushaltsnahe Dienstleistungen gelten.

3. Hundehalterhaftpflicht ist absetzbar

Die Hundehalterhaftpflicht ist – ebenso wie viele andere private Versicherungen – abzugsfähig. Steuerzahler können also die entsprechenden Beiträge in der Regel als Sonderausgabe in der Steuererklärung angeben. Das ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn der in diesem Fall zulässige Höchstbetrag noch nicht ausgeschöpft wurde. Er beträgt bei Einzelveranlagung 1.900 Euro, bei Zusammenveranlagung 3.800 Euro.

Achtung: Der Steuervorteil bei der Hundehaftpflicht gilt nicht für andere Tierversicherungen – wie zum Beispiel Versicherungen gegen Krankheit.

Über die VLH

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) ist mit mehr als 900.000 Mitgliedern und rund 3.000 Beratungsstellen Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Die VLH stellt außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater: Von drei zertifizierten Beratern aller Lohnsteuerhilfevereine sind zwei von der VLH.

Gegründet im Jahr 1972, erstellt die VLH für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärungen im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Pressekontakt:

Christina Georgiadis
Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH)
Fritz-Voigt-Str. 13
67433 Neustadt a.d. Weinstraße

Tel.: 06321 4901-0
Fax: 06321 4901-49

E-Mail: presse@vlh.de
Web: https://www.vlh.de/presse

  Nachrichten

Bundesdruckerei und SAP kooperieren bei Industrie 4.0

Hannover/Berlin/Walldorf (ots)

   Unternehmen zeigen auf CeBIT gemeinsame Lösungen, u. a. zum 
Fernmanagement von Maschinen 

   Podiumsdiskussion zur sicheren Industrie 4.0 auf der CeBIT 

Das IT-Sicherheitsunternehmen Bundesdruckerei GmbH und Europas größter Softwarekonzern SAP SE kooperieren bei den Themen Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT). Auf der CeBIT zeigen beide Unternehmen am Bundesdruckerei-Stand (Halle 7, E17) gemeinsam eine effiziente Lösung zum sicheren Fernmanagement von Maschinen. Dabei geht es um die Überwachung des aktuellen Zustands einer Produktionsanlage, deren vorausschauende Wartung sowie das Aufspüren und die Abwehr von Cyberangriffen.

„Beim Internet der Dinge und in der Industrie 4.0 sind Systeme mehr und mehr vernetzt – verlässliche und hochmoderne Sicherheitsverfahren sind daher eine wichtige Komponente aller innovativen IoT-Lösungen. SAP und Bundesdruckerei können hier ihre jeweiligen Stär-ken für zukunftsweisende Lösungen verbinden“, sagt Dr. Tanja Rückert, Executive Vice President IoT und Digital Supply Chain bei SAP. SAP als globaler Marktführer für betriebswirtschaftliche Standardsoftware und führend im Bereich der Extended Supply Chain und IoT, und die Bundesdruckerei mit ihrer Spitzenposition im Bereich der Sicheren Identitäten von Personen, Objekten und Prozessen ergänzen sich ideal. „Industrie 4.0 ist für die Bundesdruckerei wie für die SAP ein zukunftsweisendes und strategisches Thema. Die Kooperation ist ein weiterer Schritt unserer konsequenten Digitalisierungsstrategie und ermöglicht sichere und innovative Lösungen für eine effiziente und sichere Industrie 4.0“, sagt Ulrich Hamann, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesdruckerei.

Zum Start der Kooperation zeigen die Unternehmen auf der CeBIT das Anlagenmanagement einer Produktionsmaschine. Ein sicheres Fernmanagement benötigt zwei Dinge: erstens muss die Infrastruktur hochsicher sein, zweitens müssen die Zugänge abgesichert werden, indem die Identitäten der Beteiligten sichergestellt sind. Für die Infrastruktur werden Komponenten der Bundesdruckerei-Tochter genua verwendet. Für die Zugangssicherung kommt die neue Mitarbeiterausweisplattform der Bundesdruckerei zum Einsatz: die so genannte GoID der Bundesdruckerei mit integrierter Biometrie und zugehörigem ID-Hintergrundsystem.

SAP steuert für die Gesamtlösung wichtige Anwendungskomponenten bei. Ein zentraler Bestandteil ist SAP Manufacturing Integration and Intelligence (SAP MII). Diese Lösung liefert dem Anwender alle Informationen zum Zustand der Anlage. Dabei werden meist betriebswirtschaftliche Daten wie Auftrags- oder Kundennummern kombiniert mit Informationen und Messwerten aus der Produktion. Kennzahlen und Ausnahmemeldungen können flexibel definiert werden. Sollten bestimmte Ereignisse eintreten oder Schwellenwerte überschritten werden, kann das System automatisch aktiv werden. Die intelligente und vorausschauende Anlagenwartung basiert auf SAP Predictive Maintenance System (SAP PdMS). Wartungsintervalle können abhängig vom Verhalten der Maschine und unter Verwendung intelligenter Verfahren optimiert werden.

Erhobene Daten können mit der neuen Cloudspeicher-Lösung „Bdrive“ der Bundesdruckerei sowie SAP Plant Connectivity sicher abgelegt und geteilt werden. Der wirksame Schutz gegen Cyberangriffe wird mittels SAP Enterprise Threat Detection gewährleistet.

Das hier vorgestellte Szenario können sich interessierte Messebesucher auf der CeBIT am Stand der Bundesdruckerei in Halle 7/E17 näher anschauen.

Zum Thema „Industrie 4.0: Globale Perspektiven und Sicherheitsfragen“ veranstaltet die Bundesdruckerei auf der CeBIT in Hannover am Dienstag, 21. März 2017, ab 18:30 Uhr eine Podiumsdiskussion. Es diskutieren hochkarätige Vertreter der SAP, GE Digital Europe, der Bundesdruckerei und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter http://ots.de/8yvC1.

Pressekontakt:

Marc Thylmann
Pressesprecher
Bundesdruckerei GmbH
Tel.: +49 (0)30 2598 2810
Fax: +49 (0)30 2598 2808
E-Mail: marc.thylmann@bdr.de

  Nachrichten

Politik auf digitale Revolution vorbereiten, Ministerium für Digitales einrichten

Saarbrücken (ots) – Im Hinblick auf die baldige Landtagswahl und die darauf folgende Zeit der Regierungsbildung sehen die Saar-Piraten die Einrichtung eines Landesministeriums für Digitales als essentiell zur Gestaltung der Politik in den nächsten Jahren an.

Gerd Rainer Weber, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der Piraten erklärt, warum ein solches Ministerium notwendig ist und welche Vorteile die Einrichtung mit sich bringt: „Wir können und wollen den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft nicht mehr aufhalten. Daher müssen wir diesen für und mit den Bürgern im Saarland gestalten. Digitalisierung verändert unseren Alltag, sie hat große Auswirkungen auf sämtliche Lebens- und Politikbereiche. Das beginnt beim Internetausbau, reicht über die Entwicklung im Automobilbau hin zu fahrerlosen Elektrofahrzeugen, den Herausforderungen im Bereich des Datenschutzes bis hin zu einer immer weiter fortschreitenden Automatisierung in der Arbeitswelt. Um dieser digitalen Revolution und deren Auswirkungen gerecht zu werden, reicht es nicht aus – wie bisher – digitale Themen in anderen Ministerien mitzubehandeln. Stattdessen benötigen wir dringend ein eigenständiges Landesministerium für Digitales, was dazu noch eine Vorbildfunktion für ganz Deutschland und die Bundesebene haben kann. Hier können beispielsweise Lösungen erarbeitet werden, wie wir unser Sozialsystem an einen möglichen Wegfall von Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung anpassen oder wie wir den Schutz unserer Daten und die eigene Datensouveränität gewährleisten. Weiterhin sollten wir dort Strategien erarbeiten, wie wir als kleinstes Flächenland das schnellste und modernste Breitbandnetz aller 16 Bundesländer aufbauen und als Land mit einer großen Automobil- und Zuliefererindustrie zum Vorreiter alternativer Antriebs- und Energiespeichertechnologien sowie im Bereich des autonomen Fahrens werden. Wir Piraten wollen das Saarland fit für die Herausforderungen der Zukunft machen und zu einem modernen und innovativen Bundesland, einem „Saarlicon Valley“ entwickeln, zu dem ein Ministerium für Digitales seinen politischen Beitrag leisten kann.“

Pressekontakt:

Piratenpartei Deutschland
Piratenpartei Saarland
Postfach 10 23 26
66023 Saarbrücken

Telefon: +49 681 37203490
Fax: +49 681 37203499
E-Mail: presse@piraten.saarland

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